Ich bin aber auf jeden Fall für einen Verbleib bei Antville, sprich der Anbindung an eine Community. Du rührst mit Deiner Frage an einem Punkt, der mir schon lange unter den Nägeln brennt:
Ein abgeschlossenes Blog ist meines erachtens völlig uninteressant und nicht lebensfähig. Was dabei herauskommt kann man sehr gut am unseligen Fontblog beobachten: Im besten Falle noch Jubelperser! Da läuft es mir allerdings kalt den Rücken herunter.
Der ursprüngliche Gedanke des Typogartens als einer Alumni-Spielwiese ist zwar sehr reizvoll, hat aber nicht getragen und tut sich auch so noch recht schwer. Ich habe den typogarten.antville.org nach einer Woche Laufzeit geöffnet, d.h. jeder registrierte User darf veröffentlichen. Das Resultat ist verblüffend, nicht?
Ich halte schon länger nichts mehr von dem Gedanken geschlossener Benutzergruppen. (Da drängt sich mir immer das Bild eines Zoos auf: Die großen Tiere führen Kunststückchen vor und die Besucher dürfen füttern.) Wenn der Typogarten aufblühen sollte, dann wird er es als Interessensgruppe tun oder gar nicht.
Es gibt natürlich funktionierende Beispiele "geschlossener" Blogs. Die Riesenmaschine sei hier einmal mehr erwähnt. Tja, und dann natürlich auch .\SLANTED, womit eigentlich alles bereits gesagt wäre. Sie leben von einer hochmotivierten und großen Autorenschaft, die sich aber gewiss auch permanent ändert, bzw. wächst.
Daher würde ich den Typogarten einmal mehr wörtlich nehmen und schauen was wächst, vorausgesetzt es giesst einer ...