Update: So, 15.01.2006, 20:10

bishierhinundnichtweiter











Mittwoch, 18. Januar 2006

Platzhirsche!

Es gehört wohl zur Branche, ab und an mal wieder ordentlich einen raushängen zu lassen. Ich find's trotzdem scheußlich! Vor allem von Büros, bei denen ich es nicht erwartet hätte. Bei den anderen ist es aber auch nicht besser - im Gegenteil!

Chapeau vor der Leistung der Ausgezeichneten. Wer partout nicht auf den Ehrenwimpel verzichten kann, der sollte aber um Aktualität bemüht sein, sonst geht der Schuss womöglich noch nach hinten los.
 antworten  |  6 Kommentare



Montag, 16. Januar 2006

Hammer und Sichel
Sehr unterhaltsam ist zurzeit die Vietnam-Reihe von Christian Y. Schmidt im immer wieder gern gelesenen Riesenmaschinen-Blog.
Die Riesenmaschine über Corporate Communist Design.
Außerdem in diesem Rahmen auch Vietnam I: Street Art goes Yellow Pages und Gravity is (not) a crime.

Zur Streetart kann ich die Mickeymouse beisteuern. Einst war das Bild Teil meiner Diplomarbeit.

Die Wertpapiere der staatlichen Bank. Eine Kapitalinvestition, die sicher und ökonomisch für Familie und Gesellschaft ist.
Foto: Veronica Radulovic 1997
 antworten  |  no comments



Unvergessene Landtechnik
Logos und Signets aus der Landtechnik (ca. 1860-1990)


Diese wunderbaren Firmen-Logos und -Signets, zum Teil sehr lustig und sperrig, konnte ich mit sehr schönem Prospektmaterial zu einem Buch verarbeiten. Die Landtechnik-Firmen existierten in dem Zeitraum von ca. 1860-1990. Eine größere Ansicht der Logos gibt es hier: [Unhandled Macro: param.text] (pdf, 151 KB)
 antworten  |  schon 1 Kommentar



Freitag, 13. Januar 2006

Und ich hätte gern Serafins Typo
Serafin und seine WUndermaschine
Fix, Philippe: Serafin und seine Wundermaschine. Zürich: Diogenes Verlag, 1970

Es war auch dieser wunderbare Titel, der Serafin und seine Wundermaschine damals (wie heute) zu einem meiner allerliebsten Kinderbücher gemacht hat. Nun holt es mich wieder ein und ich muss es fast so oft lesen wie damals ... vorlesen allerdings. Hier gibt's den Serafin digital zum auffrischen!

Kann irgendjemand was zur Schrift sagen? Barock-Antiqua, formal ganz vage in der Nähe der Baskerville, ist das naheliegendste, was ich in Erfahrung bringen konnte.




 antworten  |  no comments



Dienstag, 10. Januar 2006

Ich hätte gerne Engelbarts Typo!


Das wäre mal eine Aufgabe, wenn man die Zeit hätte: die erste Bildschirmschrift aller Zeiten aus Doug Engelbarts NLS von 1968 nachzuzeichnen. Besonders nett: die Auszeichnung der gemischten Gross/klein- Schreibweise. Wessen Idee war das, gabs das schonmal?
 antworten  |  7 Kommentare



ausser form
The Making of Design

Anfang Januar erschien die 206. ›form‹ in vielerlei Hinsicht neu: neues Layout von www.adehauserlacour.de, neuer Untertitel, ›The Making of Design‹, der auf die gleichfalls neue Konzeption des Magazins aufmerksam machen soll. Der Fokus liegt jetzt verstärkt auf dem ›Design-Prozess‹. Den ebenfalls überarbeiteten Webauftritt von www.form.de hatte ich beinahe schon wieder vergessen.

Bei so viel Neukonzeption drängt sich das Thema Visionen für den Relaunch geradezu auf: Personal Fabrication. Neil Gershenfeld über High Tech-Kleinserienproduktion für Jedermann. Doch die Suche nach dieser Vision endet nach 1 1/2 (!) Seiten Titelstory abrupt und völlig ergebnislos.

"In den westlichen Ländern hat das Thema Personal Fabrication enormes Potenzial, weil es Konsumenten ermöglicht, sich über Technik persönlich auszudrücken. Schon jetzt entstehen vielfach Produkte für einen Markt, der nur aus einer einzigen Person besteht", visioniert Gershenfeld über die Designlandschaft der Zukunft. In einer Zeit, in der jeder Durchschnittsbürger dank Personal Fabrication selbst Designer und Hersteller werden kann, ergäbe auch die Trennung von Marketing, Ingenieuren und Designern keinen Sinn mehr.

Das ist so weit richtig. In einer Welt, in der die Produktion 3-dimensionaler, technischer Gegenstände genauso einfach werden soll wie heute z.B. die Printproduktion, muss man sich über Sinn und Zweck ganzer Berufszweige und ihrer Produkte wirklich keine Gedanken mehr machen. Die Übersetzung dieser Vision bedeutet für mich eine 3-dimensionale Hochzeitszeitung mit Ein/Ausschalter.

Die verfügbaren technischen Möglichkeiten sind heute exzellent. Ja zu 3-D-Druckern! Ein Hoch auf Kleinserien! Prototypenbau in weniger als 24 Stunden - Hurra! Aber muss Personal Fabrication wirklich "in jedem Haushalt erlebbar werden?" Spiegelt sich persönlicher Ausdruck tatsächlich in der Umsetzung technischen Spielzeugs wieder? Was wird aus Material, Erfahrung und Entstehungsprozess? Ginge es eventuell auch ohne High Tech?

Spannende Resultate zum Thema gibt es aber bereits. Ein Student und Teilnehmer an Gershenfelds Seminar ›How to make (almost) everything‹ "... entwickelte eine Website für einen Papagei und stellte sie online." Eine Studentin derselben Veranstaltung entwickelte "... einen Wecker, der es tatsächlich schafft, sie morgens aus dem Bett zu holen." Das nenne ich visionär!

Die Titelstory und die weitere Behandlung dieses durchaus spannenden Themas in der aktuellen form, geriet leider zu absolut seichtem Quatsch. Die Idee wird völlig unreflektiert und kontextlos aufgeblasen. Dabei birgt sie enormes Potenzial: Ist es wirklich sinnvoll den Massenmarkt mit noch mehr ›Selfmade-Technologie‹ zu überschwemmen? Spielen Ingenieure und Designer nicht eine tragende Rolle im Designprozess - und zwar jenseits allen Marketings? Gibt es den vermeintlichen Graben zwischen ihnen überhaupt? Die Antworten bleiben offen - es wird noch nicht einmal danach gefragt.

›The Making of Design‹ findet für mich nach wie vor und hauptsächlich im Kopf statt. Maschinen sollten im Designprozess die Werkzeuge bleiben, die sie sind. Weder Wirtschaftsfaktor noch Erwachsenenspielzeug. Gleiches wünsche ich mir eigentlich auch bei Designzeitschriften.
 antworten  |  5 Kommentare



Montag, 9. Januar 2006

Nachtrag zu Braille
wer hätte das gedacht?


Playboy in Braille
Ws gibt sie doch, die Leute, die ihn wegen der Artikel lesen...:)
via kottke
 antworten  |  no comments



Du bist nicht eingeloggt
neu hier?


Übersicht

die letzten 8 Einträge


Die 25 besten Free-Fonts
claudia_bogun | Fr, 17.03
„Ich seh’ die Schrift vor lauter Schnitten nicht.”
jum | Mi, 15.03
1 1/2 Tage lt. iTunes,
carsten eisfeld | Di, 14.03
Typeradio - Stefan Hattenbach and Peter Bruhn 1 of 2
jum | Di, 14.03
ah, ich hatte den link gar nicht verfolgt, muss wohl mal wieder lernen diese blogs richtig zu lesen. interessante information,...
jum | Di, 14.03
bin mir nicht sicher,
carsten eisfeld | Mo, 13.03
wie schon gesagt...
claudia_bogun | So, 12.03
;)
claudia_bogun | So, 12.03

 


August 2008
MoDiMiDoFrSaSo
123
45678910
11121314151617
18192021222324
25262728293031
März



Made with Antville

powered by
Helma Object Publisher