Eigentlich nervt mich das Zeug, das Auto-CAD beim exportieren für gewöhnlich generiert. Ganz besonders wenn ich "freigegebene Masse" davon ab-orakeln soll. Unter der Lupe betrachtet fühle ich mich dann aber wieder in die 90er zurückversetzt. Just van Rossum und Erik van Blokland haben sich zur Beowolf allerdings weniger vom Architektur-Programm als von der Programmierarbeit inspirieren lassen.
Reich kann derjenige werden, der als erster einen Export-Filter entwickelt, der CAD-Dateien in einem für Designer verwendbaren Format ausgibt. Wochen und Monate seines Lebens wird man sparen. Die kann man dann z.B. mit dem Warten vor roten Ampeln, der Rasur oder dem Starren auf Rollbalken verbringen.
Ich bin aber auf jeden Fall für einen Verbleib bei Antville, sprich der Anbindung an eine Community. Du rührst mit Deiner Frage an einem Punkt, der mir schon lange unter den Nägeln brennt:
Ein abgeschlossenes Blog ist meines erachtens völlig uninteressant und nicht lebensfähig. Was dabei herauskommt kann man sehr gut am unseligen Fontblog beobachten: Im besten Falle noch Jubelperser! Da läuft es mir allerdings kalt den Rücken herunter.
Der ursprüngliche Gedanke des Typogartens als einer Alumni-Spielwiese ist zwar sehr reizvoll, hat aber nicht getragen und tut sich auch so noch recht schwer. Ich habe den typogarten.antville.org nach einer Woche Laufzeit geöffnet, d.h. jeder registrierte User darf veröffentlichen. Das Resultat ist verblüffend, nicht?
Ich halte schon länger nichts mehr von dem Gedanken geschlossener Benutzergruppen. (Da drängt sich mir immer das Bild eines Zoos auf: Die großen Tiere führen Kunststückchen vor und die Besucher dürfen füttern.) Wenn der Typogarten aufblühen sollte, dann wird er es als Interessensgruppe tun oder gar nicht.
Es gibt natürlich funktionierende Beispiele "geschlossener" Blogs. Die Riesenmaschine sei hier einmal mehr erwähnt. Tja, und dann natürlich auch .\SLANTED, womit eigentlich alles bereits gesagt wäre. Sie leben von einer hochmotivierten und großen Autorenschaft, die sich aber gewiss auch permanent ändert, bzw. wächst.
Daher würde ich den Typogarten einmal mehr wörtlich nehmen und schauen was wächst, vorausgesetzt es giesst einer ...
tibor bogun um 13:54 | Logo, SIgnet, Bild-Wort-Marke oder ...?
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Ich frage mich ja schon lange wie diese Logo-Buden wirklich funktionieren. Wirklich schlau wird man aber nicht auf den Websites, ausser 50% Vorauszahlung und dass der Art-Director nach 3 Tagen die ersten Entwürfe schickt.
Ich würd's ja eigentlich sehr gerne mal ausprobieren: Bitte um ein aussagekräftiges Logo für einen typografischen Onlinedienst mit Wurzeln in der FH Bielefeld, Ostwestfalen, Germany.
Quellenverzeichnis aus:
Monbourquette, Jean: Der inneren Bestimmung folgen. 2. Auflage. Freiburg im Breisgau: Herder, 2003, S. 190 (phuuh!)
lieben gruß,
ol.be.
ps: sollten wir www.typogarten. de und typogarten.antville.org zusammenlegen? und: kann man das unter dem namen www.typogarten.de tun? das würde ich gut finden.
Nicht daß es eben einer der besten gewesen wäre ... trotzdem reisst mich der Tatort-Vorspann jedesmal regelrecht aus dem Sessel. Gelernt, bekannt und gern gesehen. Dennoch: Seit 29.11.1970, bald 36 Jahre also, flimmert dieser Vorspann unverändert über die Fernsehschirme. Ich finde ihn grandios!
Gestaltung: Peter Hoheisel
Musik: Klaus Doldinger, am Schlagzeug: Udo Lindenberg (Ich habe leider keinen mp3-link gefunden.)
Augen und Beine: Horst Lettenmeyer (400,– DM)
Sofort fällt mir Reid Miles ein, der für die Gestaltung der Blue Note-Cover verantwortlich zeichnet.
Für meinen Geschmack ebenfalls eine der schönsten grafischen (Produkt)Linien -- so nennt man das heute wohl. Es gibt dazu einen wunderbaren Bildband. Reid Miles und Fotograf Frank Wolff sind sowieso einen eigenen Beitrag wert. Aber das ist eine andere Geschichte und sie wird ein anderes mal erzählt werden ...